Einführung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel

 

Mit der Sitzung des Mobilitätsausschusses vom 11. Dezember 2014 ist die Einführung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel einen Schritt näher gerückt. SPD und CDU haben/ Der Ausschuss hat einstimmig die Verwaltung beauftragt, die Einführung unter Beachtung der unten beschriebenen Aspekte vorzubereiten.

 

Zum Hintergrund

Im Sommer 2012 hat die Verwaltung durch verschiedene Parkraumerhebungen im Frankenberger Viertel eine starke bis zu hohe Auslastung des öffentlichen Parkraumes festgestellt. Auf Basis dessen hat sie im Frühjahr 2013 die Erstellung eines Konzeptes für das Bewohnerparken im Frankenberger Viertel vorgeschlagen, dass den Stadtteil in drei Bewohnerparkzonen unterteilt. Diesem Vorschlag ist der Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung vom 25. April 2013 einstimmig gefolgt. Zudem beauftragte er die Verwaltung mit umfassenden Maßnahmen der Bürgerinformation und -beteiligung.

Die Bürgerinformationsveranstaltungen fanden im November 2013 statt. Anhand der dort vorgetragenen Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohner, weiterer schriftliche Eingaben sowie des Antrages der Bürgerinitiative „Bürgernahes Parken im Frankenberger Viertel“ an das Bürgerforum des Stadtrates wurde das ursprünglich vorgestellte Konzept überarbeitet und am 11. Dezember 2014 im Mobilitätsausschuss vorgestellt.

 

Die aktuelle Lage

Der Mobilitätsausschuss hat daraufhin die Verwaltung mit der Vorbereitung der Einführung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel beauftragt. Dabei wurde die Verwaltung beauftragt, ein endgültiges Konzept unter Berücksichtigung folgender Aspekte zu erstellen:

Der Zuschnitt der Bewohnerparkzonen wird geändert. Anstatt der ursprünglich geplanten drei Zonen werden nun lediglich zwei Bewohnerparkzonen eingeführt. Die bereits bestehende Zone Z wird in nördlicher Richtung erweitert und die ursprünglich geplanten Zonen C und V werden so angepasst, dass sie in einer Zone zusammengefasst werden können(s. Karte).karte

 

Neue Parkplätze können im Viertel nicht geschaffen werden. Allerdings finden immer noch Bestrebungen der Verwaltung statt, bestehende Parkanlagen für die Bewohnerinnen und Bewohner vergünstigt nutzbar zu machen. So können bereits jetzt auf dem Boendgen-Gelände und im Gewoge-Gebäude in der Goerdelerstraße Stellplätze über die Verwaltung angemietet werden. Des Weiteren laufen zurzeit Gespräche mit der APAG, den Aachen Arkaden und dem Justizzentrum mit dem Ziel die entsprechenden Parkhäuser für Bewohnerinnen und Bewohner nutzbar zu machen. Dies ist ebenfalls für die in Zukunft entstehende Tiefgarage im Kronprinzenquartier geplant. Zudem ist die Einführung einer internetbasierten Parkplatzbörse angedacht.

Die Gebührenpflichtzeit für Nichtbewohnerinnen und -bewohner wird  auf 21.00 Uhr verlängert, was eine weitere Entspannung der Parkplatzsituation im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner zur Folge haben soll. Darüber hinaus soll im Frankenberger Viertel ein vergünstigtes Tagesparkticket angeboten werden, um Besucherinnen und Besuchern im Viertel entgegen zu kommen.

 

Unsere Meinung

Die SPD Aachen Ost befürwortet die aktuellen Entwicklungen und die bevorstehende Einführung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel ausdrücklich. Seit längerer Zeit unterstützen wir die Forderungen danach und haben sie von daher in unserem Positionspapier zur Kommunalwahl 2014 aufgenommen:

„Die Anwohnerparkzonen müssen in enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ansässigen Geschäftsleuten umgesetzt werden.“ (Seite 7)

Zudem haben wir es sehr begrüßt, dass SPD und CDU dies in ihren Koalitionsvertrag für die aktuelle Ratsperiode aufgenommen haben:

„Im Innenstadtbereich haben wir in vielen Vierteln mit dem Bewohnerparken gute Erfahrungen gemacht. In Bereichen, wie beispielsweise Frankenberger Viertel oder Burtscheid, werden wir in der Ratsperiode 2014-2020 in Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern weitere Bereiche des Bewohnerparkens einführen. Wir werden dabei versuchen, den Bedürfnissen der Nutzer durch flexiblere Regelungen gerecht zu werden. Diese werden bei Bedarf auch auf bereits existierende Bewohnerparkzonen ausgeweitet.“ (Seite 14)

 

Die geplante Einführung des Bewohnerparkens im Frankenberger Viertel bedeutet für die dort wohnenden Bürgerinnen und Bürger eine Steigerung ihrer Lebensqualität. Wir werden die weiteren Schritte bis zur endgültigen Einführung weiterhin unterstützend begleiten und sind offen für Ihre Fragen und Anregungen.

 

Weitere Informationen

Bei Fragen und Anregungen stehen Ihnen die Mitglieder des Vorstandes der SPD Aachen Ost (kontakt@spd-aachen-ost.de) sowie die mobilitätspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Ye-One Rhie (yeone.rhie@spd-aachen.de) zur Verfügung. Die Sitzungsvorlagen und Beschlüsse des Mobilitätsausschusses sind im Allgemeinen Ratsinformationssystems der Stadt Aachen abrufbar.

 

, 21. Dezember 2014

Themen: Adalbertsteinweg, Bezirksvertretung, Frankenberger Viertel, Kommunalpolitik, Stadtrat